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Literaturstudie zu prioritären Substanzen

Leitung:Dr.-Ing. Maike Beier
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Emma Haun
Laufzeit:01/2014 - 03/2014
Förderung durch:BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Eine Übersicht über bereits erarbeitetes Wissen schaffen und fokussiert für eine Bewertung der End-of-pipe-Strategie für prioritären Substanzen zusammenstellen. Dazu werden die veröffentlichten Berichte, Einzelveröffentlichungen, Datenbanken, etc. im Hinblick auf die im folgenden dargestellten Schwerpunkts-Fragestellungen gesichtet:

  • Bilanzierung der Eintragspfade: Daten zu Herkunft, Menge und Eintragspfaden der prioritären Stoffe werden einzelstoffbezogen und soweit möglich nach Wirkstoffgruppen sortiert aus der Literatur zusammengestellt.
  • Vergleich der Wirksamkeit von biologischen und/oder weitergehenden Abwasserreinigungsverfahren beim Einsatz am Anfallsort, z.B. im Krankenhaus oder bei industriellem Indirekteinleiter, gegenüber einem Einsatz nach der Vermischung mit wenig belasteten Abwasserströmen in einer kommunalen Kläranlage.
  • Verfahrenskosten/Wirtschaftlichkeit: Investitions- und Betriebskosten sowie der Energieverbrauch verschiedener Eliminationsverfahren werden zusammengestellt, wobei auch die aufgewendete Energie für die Reaktanten wie Ozon, H2O2, Fällmittel, Aktivkohle berücksichtigt wird.
  • Stoffgruppenanalyse: Die Informationen der ersten vier Arbeitsschritte werden für die prioritären Substanzen hinsichtlich ihrer spezifischen Stoffeigenschaften bzw. chemischer Struktur, Eintragspfade, anwendbarer Eliminationsverfahren und ihrer Effizienz in Gruppen zusammengefasst. Anhand der Clusteranalyse der der zuvor zusammengetragenen Daten ist die Beurteilung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der End-of-pipe-Strategie und der Vermeidung bzw. Behandlung am Anfallsort möglich.

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