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E-Klär - Entwicklung und Integration innovativer Kläranlagentechnologien für den Transformationsprozess in Richtung Technikwende

Leitung:Dr.-Ing. Maike Beier
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Nina Manig, Dipl.-Ing. Mandy Mikeska
Laufzeit:05/2014 - 10/2017
Förderung durch:BMBF
Link:http://www.e-klaer.de/

Ziel

Ziel des Forschungsprojektes E-Klär, das im Rahmen der Initiative ERWAS („Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft“) aus dem Förderschwerpunkt "Nachhaltiges Wassermanagement - NaWaM" gefördert wird, ist die Entwicklung von Strategien für eine gesteigerte Energie- und Ressourceneffizienz der "Kläranlage der Zukunft".

Ergebnis

Ergebnis des Projektes E-Klär ist die Entwicklung methodischer, planerischer und technologischer Werkzeuge für eine zukünftige optimale Nutzung potenzieller Energie- und Wertstoffquellen aus kommunalen Abwasser. Hierzu wurde eine Methodik zur strategischen Infrastrukturplanung für die Transformation einzelner, realer Kläranlagen zusammen mit Planungswerkzeugen und innovativen Technologien entwickelt.

Im Projekt wurde mit dem Stufenkonzept eine Methode zur robusten, kläranlagenspezifischen und zukunftsweisenden Infrastrukturplanung entwickelt. Die Methode dient sowohl der Strategiefindung als auch der Entscheidungsunterstützung für den ersten Investitionsschritt. Im Sinne von Robustheit werden Entscheidungen vor dem Hintergrund unsicherer Rahmenbedingungen betrachtet. Daher würdigen die Bewertungsschritte sowohl die Stabilität von Lösungen als auch deren Flexibilität. Das Stufenkonzept basiert auf einem rollierenden, zweistufigen Bewertungsansatz, bei dem im ersten Schritt zur Strategiefindung Zielkläranlagen als robuste Orientierungspunkte abgeleitet werden. Hierauf aufbauend werden im zweiten Schritt (kostenminimierende) Transformationspfade – von der gegenwärtigen Ausgangssituation zu den Zielkläranlagen – erarbeitet und Vorschläge für den anstehenden Investitionsschritt abgeleitet. Die Bewertung erfolgt dabei auf Basis von Kennzahlen, die mit den im Projekt entwickelten Planungswerkzeugen szenarienspezifisch berechnet werden.

Zur Unterstützung der strategischen Infrastrukturplanung wurden planungswerkzeuge konzipiert. Im Gegensatz zum Betriebscontrolling, in dem reale Messwerte mit Soll-Werten verglichen werden, ist bei der Umsetzung einer langfristigen Infrastrukturplanung ein „Blick in die Zukunft“ durch entsprechende Prognoseanstrengungen notwendig. Dies schlägt sich sowohl in der Detailtiefe der zu verwendenden Modelle als auch bei der Auswahl der Eingangsgrößen nieder.

Schwerpunkt-Ergebnisse

Die folgenden Poster enthalten die Ergebnisse der drei Projekt-Schwerpunkten:

Projektpartner

Insgesamt umfasst das Konsortium zehn Partner aus Wissenschaft und Industrie sowie der Wasserwirtschaft:

  • ISA – Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen 
  • ISWW – Institut für Siedlungswasserwirtschaft der TU Braunschweig
  • ISAH – Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Leibniz Universität Hannover
  • IIRM – Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement der Universität Leipzig
  • DHI-WASY GmbH
  • Huber SE
  • Xylem Water Solutions GmbH
  • E&P Anlagenbau GmbH
  • Cambi Deutschland GmbH
  • Ruhrverband

Weitere Informationen

Projekthomepage: http://www.e-klaer.de/

ERWAS Förderschwerpunkt: http://www.bmbf.nawam-erwas.de

 

 

 

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