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MoHaOrg - Ertüchtigung von vorhandenen dezentralen Regenwasserbehandlungssystemen am Beispiel des Nassschlammfangs Modell Hannover unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses von Organik

Leitung:Dr.-Ing. Maike Beier
Bearbeitung:Kristina Elsner, M.Sc., Dipl.-Ing. Franziska Verworn
Laufzeit:02/2017 – 08/2018
Förderung durch:DBU

Im Rahmen des Projektes sollen zum einen am Beispiel des Straßenablaufs Modell Hannover vorhandene Regenwasserbehandlungssysteme betrachtet und bzgl. neuer Anforderungen an ihre Reinigungsleistung eingeordnet und optimiert werden. Zum anderen wird der Einfluss von Organik auf die Regenwasserverschmutzung betrachtet und im Hinblick auf insbesondere den Einfluss auf die Reinigungsleistung von Nassschlammfängen bewertet. Im Gegensatz zu umfangreichen Untersuchungen für Neuanlagen, liegen für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von bestehenden Systemen wie Nassschlammfängen bislang kaum vergleichbare Untersuchungen vor. Im Projekt soll daher das Handlungspotential bei Bestandsanlagen am Beispiel des Nassschlammfangs Modell Hannover ausgelotet, allgemein verwendbar beschrieben und verfahrenstechnisch ausgestaltet werden. Ziel des Projektes ist es der großen Anzahl im Einsatz befindlicher Bauwerke ihren optimalen Platz im Regenwassermanagement zuzuordnen.

Die Reinigungsleistung des Nassschlammfangs Modell Hannover soll mit Hilfe von Teststand-Versuchen unter verschiedenen Betriebs- und Systembedingungen eingeordnet und durch technische Weiterentwicklung bzw. die Identifikation optimaler Betriebsbedingungen (z.B. Einfluss auf die Vorfüllung des Schlammraums) bzgl. des Rückhalts von AFSfein ertüchtigt werden. Auf Basis von Insitu-Untersuchungen und ergänzenden Laborversuchen soll der Einfluss der Organik auf die Verschmutzung des behandelten Niederschlagwassers analysiert werden, um auch hieraus Rückschlüsse für den Gesamtbetrieb ziehen zu können. Im dritten Schritt erfolgt die Einordnung der Reinigungsanlagen durch eine angepasste Bewertungsmethodik am Beispiel des Modells Hannover, sodass vorhandene dezentrale Behandlungssysteme entsprechend ihrer Reinigungsleistung in ein Gesamtkonzept eingebunden werden können.

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