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WaReIp - Water-Reuse in Industrieparks

Leitung:Dr.-Ing. Maike Beier
Bearbeitung:Dagmar Pohl, M.Sc., Dipl.-Ing. Alicja Yogendran
Laufzeit:10/2016 – 09/2019
Förderung durch:BMBF - Fördermaßnahme WavE
Bild WaReIp - Water-Reuse in Industrieparks

Dem Forschungsprojekt „Water-Reuse in Industrieparks – WaReIp“ liegt die Idee zugrunde, für Industrieparks systematisch das Potential einer Industriepark-internen Wiederverwendung von Abwasser aus Produktionsanlagen als Brauchwasser anderer Produktionsanlagen zu analysieren und Möglichkeiten und Hindernisse aufzuzeigen. Ergänzend werden neue Aufbereitungstechniken entwickelt, die ein großes Potential in der Wasserwiederverwendung für den Umgang mit erhöhten Salzkonzentrationen und Rest-CSB-Konzentrationen aufweisen. Das Gesamtprojekt unterteilt sich in 15 Teilprojekte, die federführend von je einem der Projektpartner bearbeitet werden.

Das ISAH übernimmt im Teilprojekt 2.1 „Reduzierung von refraktärem CSB (Membrantechnik)“ die Ermittlung grundsätzlicher Abbaupotentiale sowie die verfahrenstechnische Umsetzung zum weitergehenden CSB-Abbau mittels Membranbioreaktoren. Hierzu erfolgen Versuche im Labor und im Technikum zur Identifikation der relevanten Einflussfaktoren auf die Abbauleistung und zur Erprobung der optimalen Betriebseinstellungen. 

Im Teilprojekt 4 „Methodik und beispielhafte Erprobung multikriterieller Bewertung“ erfolgt durch das ISAH zum einen im TP 4.1 die Definition und der Aufbau einer Modul- und Kennzahlendatenbank, die als Informationsdrehscheibe innerhalb des Projektes dient und Informationen zu relevanten Abwasser-, Wasserströmen und Aufbereitungstechniken enthält. Im TP 4.2 wird eine modellunterstützte Bewertungsmethodik, die unterschiedliche Kriterien (z. B. minimaler Wasserverbrauch, minimale Kosten etc.) zur Bewertung heranzieht, entwickelt. Das Modell wird anschließend beispielhaft an einem Industriepark erprobt, indem Planungsvarianten des Abwasseraufbereitungsnetzwerkes eingeengt werden und somit optimierte Stoffstrommanagementkonzepte unter Berücksichtigung der zuvor festgelegten Bewertungskriterien identifiziert werden. Eine Sensitivitätsbetrachtung der Ergebnisse – insbesondere in Bezug auf die Sicherheit der eingehenden Qualitätsparameter und Kennzahlen – rundet den Arbeitsplan ab.

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