BGC-KI - BlueGreenCity-KI

Leitung:  Prof. Dr.-Ing. Stephan Köster
Team:  Fabian Bergmann-Reichert, Greta Hadler
Jahr:  2027
Förderung:  BMUKN - FKZ: 67KIA4032B
Laufzeit:  06/2025 - 11/2027

Nicht nur angesichts des Klimawandels und der damit einhergehenden Wetterextreme besteht ein zunehmender Bedarf, Städte durch blau-grüne Infrastrukturen aufzuwerten und Stadträume dadurch sicherer, lebenswerter und attraktiver zu machen.

In dem Projekt BlueGreenCity-KI (https://www.linkedin.com/company/bluegreencity-ki) hat sich ein starkes Konsortium etabliert, um ein KI-Tool zur verbesserten Planung, Bewässerung und Instandhaltung von Stadtbäumen und weiterer urbaner grüner Infrastruktur zu entwickeln und zu erproben. Das Projekt zielt insbesondere darauf ab, durch den Einsatz von Echtzeit-Sensoren in und an Grünanlagen einen umfassenden Überblick und eine genaue Beschreibung des aktuellen Zustandes zu erhalten, um darauf aufbauend - unter Nutzung neuer KI-Lösungen - Prognosen zu generieren und konkrete betriebliche (Bewässerungs-)Prozesse umzusetzen. Das Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik wird insbesondere in folgenden Schwerpunkten des Projektes tätig sein: 

i)    Im Kontext der Schwammstadtentwicklung erfolgt die Entwicklung und Erprobung einer KI-gestützten Methode zur Identifikation und wasserwirtschatglichen Verbindung konventioneller und unkonventioneller Speicherräume für Regenwasser und weiterer alternativer Wasserressourcen im städtischen Bestand.
ii)    Darüber hinaus werden im Kontext des Erhalts und des Betriebes von Grünanlagen Fragen der für unterschiedliche Nutzungen erforderlichen Wasserqualitäten untersucht werden und dabei konkrete technische dezentrale Aufbereitungs-Lösungen zum Erreichen ebendieser Qualitäten erprobt.
Dadurch soll einerseits sichergestellt werden, dass immer ausreichend Wasser zum Erhalt der städtischen Grünanlagen verfügbar ist, und zum anderen die Trinkwasserversorgung spürbar entlastet wird.

Da das Projekt In der Fördermaßnahme KI Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen (https://www.z-u-g.org/foerderung/ki-leuchttuerme-fuer-umwelt-klima-natur-und-ressourcen/) beheimatet ist, wird in der Gesamtschau betrachtet, welche Beiträge zur Klimawandelanpassung faktisch erreichbar sind und wie in diesem Zuge zusätzlich Treibhausgasemissionen vermieden oder zumindest vermindert werden können und dabei zeitgleich städtischen Ökosysteme etabliert und geschützt werden.

Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium (https://www.bundesumweltministerium.de/) finanziert und durch die Bundesgesellschaft ZUG als spezialisierte Projektträgerin (https://www.z-u-g.org/) begleitet.